Tenuta Stevens entstand auf dem Land von Sannicola als ehemaliges Jagdgut der Familien Stevens und Auverny, die im 19. Jahrhundert in Gallipoli konsularisch vertreten waren. In Contrada Li Cuti ist der Aufenthalt mehr als nur ein Ausgangspunkt zum Meer: Er ist ein Ort zum Auftanken.
Auch Sofia Stevens, Tochter des Vizekonsuls Henry Stevens und der Adligen Carolina Auverny, fand hier Inspiration. Ihr Gedicht über das kleine Zimmer in Li Cuti vermittelt bis heute die intime, kultivierte und leicht melancholische Stimmung dieses Landsitzes.
Eine von Grün gesäumte Zufahrt führt zum historischen Herrenhaus; dahinter öffnet sich ein üppiger Garten mit Blüten und Obstbäumen. Gesunde Luft, Stille, Pool und mediterranes Licht machen das Anwesen ideal für Gäste, die einen eleganteren und diskreteren Salento suchen.
Sofia Stevens
Alla mia stanzetta dei Cuti
Col tuo veron sporgente a mezzogiorno,
E la finestra aperta ad occidente,
Sempre, stanzetta, ti riveggo intorno;
Giacché ti pinge a l'anelante mente
Forte il desio di te, diletto nido,
Che m'albergasti a gioventù nascente....
Nitida stanza, quante a la mattina
M'assalser fole a gl'indecisi albori,
E quindi al soffio d'aria vespertina,
Tutta imbevuta di robusti odori,
Allor che riguardai vario screziate
Da cento e cento verecondi fiori
Del giardino le mura sollevate,
E di vilucchi audaci ricoperte,
Mi trasportar per balze imbalsamate
Le giovani ali de la mente aperte
Ed ivi gioie vidi, e vidi amore
Avvicinarsi con ridenti offerte.....
(Sofia Stevens)
Das Gedicht prägt bis heute die Vorstellung des Anwesens und bewahrt seine intime und aristokratische Atmosphäre.